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Am 10.12.2015 um 18:00 Uhr fand im Kühlen Grunde in Hohenlockstedt die Jahreshauptversammlung der Wölfe statt.
Es waren 48 Wölfe anwesend.
                                                                                              
Nach einer Gedenkminute für den Verstobenen Schorsch Weiß und einem Jahresrückblick 2015  kam der Kassenbericht unseres Kassenwartes Klaus Rademacher.
Die Kasse wurde vorher von Uwe Nielsen und Wolfgang Maraun geprüft. Es gab keinerlei Beanstandungen. Uwe Nielsen bat die Versammlung, den Vorstand  zu entlasten. dieses geschah einstimmig.

Die anschließenden Wahlen wurden durch Herbert Meyer durchgeführt.
Es wurden eistimmig gewählt:
Neuer 2. Vorsitzender :     Heinz Busmann
Beisitzer Presse:             Harald Lindemann Beisitzer
Schriftführer:                    Peter Ebken 
Wolfgang Maraun und Uwe Nielsen wurden als Kassenprüfer wiedergewählt.

Bruno Strauch wurde von mir als 2. Vorsitzender verabschiedet, er schied nach über 10 jähriger Vorstandsarbeit auf eigenen Wunsch aus.
 
Nach einem  Kartoffelsalat und Würstchen essen, (bei dem bestimmt jeder satt geworden ist) wurden unsere drei Damen,  mit einem Blumenstrauß, für ihre ständig liebevolle Betreuung bedacht.

Nach vielen tollen Gesprächen endete die Versammlung um ca. 21:00Uhr.

Der Vorstand, (bei dem ich mich auch hier noch einmal ausdrücklich bedanke) wird bemüht sein auch für 2016 ein attraktives Programm für die Wölfe zu gestallten.

Ich wünsche euch ein gesundes 2016.
Heinz Kröger  

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Die Traditionsgemeinschaft "Hungriger Wolf" war mit 13 "Wölfen"  vom
26.-29.05 auf Hallig Hooge.
Das Schleswig-holsteinische Wattenmeer ist eine einmalige Naturlandschaft.
Einzigartig auf der Welt sind die zehn Halligen, die wie Perlen inmitten der Nordsee liegen.
Hooge ist eines der kleinen Eilande, das es zu entdecken gab.
Mit dem eigenen Pkw abgereist ging es mit dem Schiff von Schlüttsiel zur Hallig Hooge.
Nach einer 1 stündigen Überfahrt wurden auf der Backenswarft, die zuvor erkundeten
Unterkünfte bezogen. Nun war es an der Zeit auf Hallig Hooge, die 9 Warften hat,
die Sehenswürdigkeiten zu erkunden.
Nach einer Stärkung im Friesenpesel, Hooges
ältester Gaststätte, ging es zu den anderen Warften um die
Sehenswürdigkeiten zu erkunden, entweder zu Fuß oder mit einer
 Pferdekutsche, z.B. auf der Hanswarft, den Königspesel,
das älteste Privatmuseum Schleswig-Holsteins,
( Übrigens heißt Pesel "gute Stube") oder im Sturmflutkino,
Kurzfilme über Sturmfluten auf Hallig Hooge erleben.
Selbst einen Hallig-Kaufmann gibt es dort.
Auf der Kirchwarft gab es vom örtlichen Pfarrer einen Vortrag in der Kirche
über die Entstehung der Kirche und deren Höhen und Tiefen
während einer Sturmflut.
Nach 2 Übernachtungen und vielen Eindrücken,
ging es mit dem Schiff wieder nach Haus zurück.

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Am 05.12.2014 um 18:00 Uhr fand im Kühlen Grunde in Hohenlockstedt
die Jahreshauptversammlung der Wölfe statt.

Es waren 50 Wölfe anwesend.                                                                                               
Nach einer Gedenkminute für unsere verstorbenen Wolfgang Dietrich,
Tanja, die Tochter unseres Kameraden Peter Kabisch  Henning Gundelach,
Uwe Breiholz, Peter Schmidtke, Jürgen Panten,  Thomas Brandenburg und
einem Jahresrückblick 2014 fand nach dem Kassenbericht und der
anschließenden Entlastung des Vorstandes durch die Kassenprüfer Heiko Sievers
und Uwe Nielsen die Wahl des Vorstandes statt.

Es wurden einstimmig gewählt.

1. Vorsitzender                              Heinz Kröger
2. stv. Vors.                                   Thomas Gimboth                                                     
Kassenwart                                   Klaus Rademacher
Beisitzer/Internetbeauftragter       Klaus Andrich

Heiko Sievers der neben Uwe Nielsen die Kasse prüfte, sprang für den erkrankten
Wolfgang Maraun ein. Wolfgang Maraun und Uwe Nielsen wurden als Kassenprüfer wiedergewählt.

Auf Vorschlag unseres Mitgliedes Toni Sakalautzky wurde durch ihn und Uwe Bade ein Gruppenfoto
gemacht. Termine für das Jahr 2015 werden zeitig bekanntgegeben
..eins Vorweg ...erstes Treffen im Kühlen Grunde  ist der 08.01.2015

Nach einem hervorragenden Schnitzel mit Bratkartoffeln essen, (bei dem bestimmt
jeder satt geworden ist) wurden unsere drei Damen,  mit einem Blumenstrauß, für
ihre ständig liebevolle Betreuung bedacht.

Nach vielen tollen Gesprächen endete die Versammlung um ca. 21:00Uhr.

Ich bedanke mich auf diesem Wege für das Vertrauen, mich als den Vorsitzenden dieser
tollen Gemeinschaft gewählt zu haben.

Der Vorstand, (bei dem ich mich auch hier noch einmal ausdrücklich bedanke) wird bemüht
sein auch für 2015 ein aktraktives  Programm für die Wölfe zu gestallten.

Ich wünsche euch ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes 2015 Heinz Kröger 
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Die Wölfe trauern um ihren Kameraden  OStFw a. D. Jürgen Panten

OStFw a.D. Jürgen Panten verstarb nach schwerer Krankheit am 24.08.2014
im Alter von 73 Jahren  Wir haben mit ihm einen Kameraden verloren,
der jahrelang als Staffelfeldwebel (Spieß) der damaligen 4.HFlgBtl.6 seinen
Dienst versah und allen auf dem Hungrigen Wolf bekannt war.
Er war eine Persönlichkeit, die mit Herz und Verstand seine Aufgaben wahrnahm.
Eine seiner Leidenschaften war z.B. die Pflege der Patenschaft mit der Gemeinde Sarlhusen.

Wir nehmen in Trauer, aber auch in Dankbarkeit Abschied von Jürgen Panten
und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.  

Heinz Kröger 1. Vorsitzender
Traditionsgemeinschaft Hungriger Wolf
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Hallo Wölfe

Am Donnerstag, den 07.08.2014 verstarb plötzlich und unerwartet

wenige Tage vor Vollendung seines 66. Lebensjahres Peter Schmidtke in Bückeburg.

Sobald bekannt, werde ich über Ort und Zeit der Bestattung informieren.

LG Heinz Kröger
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Die Wölfe trauern um ihren Kameraden  Hauptmann a.D. Peter Schmidtke

Am 07.  August 2014 verstarb plötzlich und unerwartet, wenige Tage vor Vollendung seines
66. Lebensjahres, Hptm a. D. Peter Schmidtke.

Wir haben mit ihm einen Kameraden verloren, für den Fliegen mehr als ein Job war.
Am Hungrigen Wolf groß geworden und  in Pension gegangen, war er allen ein fliegerisches Vorbild.
Er war eine Persönlichkeit, die mit Herz und Verstand seine Aufgaben wahrnahm.
Er war immer zuverlässig und hilfsbereit.
Wir nehmen in Trauer und in Dankbarkeit Abschied von Peter Schmidtke und
werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie. 
 
Heinz Kröger
1. Vorsitzender Traditionsgemeinschaft Hungriger Wolf
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Wie mir erst vor kurzem bekannt wurde,
verstarb am 30.3.2014 unser ehemaliger Bataillonskommandeur
                    
                  OTL a.D. Henning Gundelach

kurz vor seinem 78. Geburtstag. Er war vom Mai 78 bis März 80
Kommandeur am Hungrigen Wolf, unter anderem war er der
Kommandeur während der Schneekatastrophe 78/79.  
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie. Wir werden sein Andenken ehren.  

Heinz Kröger, Vorsitzender
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Mitte: Mark Tobler, Sven Danelzig, Andreas Otto, Klaus Heiselmann, Patrick Schmitt,
hinten links:Torben Stutzke, hinten rechts: Dieter Sierk, Michael Tiedemann vorne rechts

Wir wünschen unseren Kameraden eine glückliche und gesunde Heimkehr.
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Einladung zum 10 jährigen Bestehen der Traditionsgemeinschaft

Hallo Wölfe, der Traditionsverein der ehemaligen Hungrigen Wölfe lädt alle Mitglieder
und auch alle anderen ehemaligen Hungrigen Wölfe am Freitag den 06.06.2014 um 16:00 Uhr
auf dem Flugplatz Hungriger Wolf zu unserem 10 jährigen Bestehen, im Tower-Bistro, herzlich ein.
Wir freuen uns, viele ehemalige Hungrige Wölfe, gerne mit Begleitung, begrüßen zu können.

Der Traditionsverein hat sich für ein reichliches Grillbuffet entschieden, ab ca.17:00 Uhr.
Der Kostenbeitrag beträgt 10,00 Euro pro Person.
Wer von weiter her anreist hat die Möglichkeit Wohnwagen bzw. Wohnmobil abzustellen.
Auch Unterkünfte stellt das Tower-Bistro in begrenzter Anzahl zur Verfügung.
 
Einzelzimmer  32,00 Euro              
Doppelzimmer 50,00 Euro
Ein 11 Bettzimmer 20,00 Euro pro Person
 
Anmeldung bitte direkt beim Tower-Bistro   Telefon 04826/ 3765005
Am nächsten Tag besteht die Möglichkeit für ein Frühstücksbuffet für 7,50 Euro

Um das Grillbuffet zu organisieren bitte ich um Anmeldung bei mir bis zum 24.05.2014.

 Heinz Kröger   04877/292
                         0171/7098841                          
                         heinz1poy@hotmail.com
Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen.

Mit freundlichen Grüßen
Heinz Kröger
1. Vorsitzender
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Am 06.03.2014 traf sich der Traditionsverein im Stammlokal "Zum kühlen Grunde"

Der erste Vorsitzende Heinz Kröger begrüßte 38 Mitglieder des Traditionsverein.
Themen waren die geplante Fahrt vom 25.09.-28.09 (Rhein/Mosel)
Am 03.04. (nächstes treffen) werden die Nachläße aus dem Hungrigen Wolf
zum verschenken freigegeben.
Höhepunkt der Veranstaltung war der Vortrag von unserem Mitglied Fritz Garben,
der in einem anschaulichen Bericht die "Schlacht auf dem Lechfeld von 955"
vorgetragen hat.






(Zusammenfassung des Vortrags von Fritz Garben am 06. März 2014
vor der GdH  der   "Hungrigen Wölfe in Hohenlockstedt)  
Am 6 März hielt unser Mitglied, Brigadegeneral a.D. Fritz Garben im Rahmen
seiner Vortragsreihe "Bedeutende Schlachten der Weltgeschichte" einen
Vortrag über die Schlacht auf dem Lechfeld im Jahr 955. In gewohnt 
anschaulicher Weise mit viel Bildmaterial berichtete der Referent, wie das
Heer des ostfränkischen (deutschen) Königs Otto I. das Reitervolk der Magyaren
auf dem Lechfeld ostwärts Augsburg besiegt hatte. Seit 899 waren die
Magyaren 32-mal in deutsches Gebiet eingefallen. Anders als Hunnen
oder Mongolen, die wie ein Feuersturm erschienen und rasch wieder
verschwanden, erwiesen sich die Ungarn als Aggressoren, die niemals
Ruhe geben würden. Da sich auch aufrührerische Stämme  im
Ottonischen Reich 954 mit den Ungarn verbündet hatten, wurde die
Lage besonders kritisch. Otto I. beklagt auf dem großen Reichtag von
Langenzenn bei Fürth im Juni 954 die Gefahr, dass "sein Reich verödet,
das Volk gefangen oder getötet, die Städte zerstört, die Kirchen verbrannt
und die Priester erwürgt werden." Er verlagert das Problem der Bedrohung
durch die Ungarn auf die religiöse Ebene und der Chronist Widukind
von Corvey berichtet: " Da versöhnten sich alle Krieger, die miteinander
Feind gewesen, und jeder gelobte zuerst seinem Anführer, dann seinem
Nebenmann, seine Pflicht zu tun." Als die Ungarn 955 erneut in Bayern
einfallen, stoßen sie auf ein ideell geeinigtes Heer, in dem alle Stämme
gemeinsam zur Schlacht bereitstehen. Innerhalb von nur vier Wochen hat
sich ein Reichsaufgebot von rund 10.000 Panzerreitern bei Ulm
versammelt. F. Garben schilderte nun den weiteren Verlauf der Schlacht anhand
von Skizzen und weist auf die unterschiedliche Interpretation in der
Geschichtsschreibung bezüglich der Frage hin, ob Otto I. die Umgehung
des deutschen Heeres durch die Ungarn bewusst in Kauf genommen hatte
(Bericht in der Zeitung "Die Welt" v. 15.06.2007) oder diese Umgehung Folge
mangelnder Aufklärung war. Wie auch immer, der "Rote Konrad",
Anführer des fränkischen Aufgebots, noch vor kurzem erbitterter Feind des
Königs, behielt die Nerven, wirft sich auf die Feinde und reißt durch sein
Beispiel die anderen mit. Die siegessicheren Ungarn  geraten in die
Defensive, werden selber umzingelt und in die Flucht geschlagen.  
Dieser erste "gesamtdeutschen Sieg" wird von einigen Historikern auch
als die "Geburt der Deutschen Nation" bezeichnet. Otto der Große führte
sein Einigungswerk fort und wurde 962 in Rom zum Kaiser gekrönt.
Der spannende und lebendige Vortrag wurde mit viel Beifall bedacht und
F. Garben wies zum Schluss auf seinem nächsten Vortrag am 04.09 2014
hin mit dem Thema " Die Schlacht von Azincourt 1414".
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Wir trauern um Oberfeldarzt a. D. Wolfgang Dietrichs



Am 18.01.2014 verstarb mit 88 Jahren unser Mitglied Wolfgang Dietrichs
Es ist mal wieder ein verdienter Wolf von uns gegangen.
Wolfgang war von 1974 bis 1985 der Fliegerarzt am Hungrigen Wolf.
Er war ein aufrechter Offizier und Kamerad, dem man alles anvertrauen konnte.
Wolfgang Dietrichs hat noch zuletzt 2012 an der Grillveranstaltung der ehemaligen
Hungrigen Wölfe teilgenommen.
15 ehemalige Wölfe haben zusammen mit seiner Familie und Freunden,
am 24.01.2014 von ihm Abschied genommen.
Unser Mitgefühl gilt seinen 6 Kindern und 8 Enkelkindern.  
Wir werden sein Andenken ehren.  

Heinz Kröger Vorsitzender

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Am 06.12.2013 um 18:00 Uhr fand im Kühlen Grunde in Hohenlockstedt die Jahreshauptversammlung der Wölfe statt.

Es waren 57 Wölfe anwesend. Nach einer Gedenkminute für unseren verstorbenen Dieter Hahne
und einen Jahresrückblick 2013 fand nach dem Kassenbericht und der anschließenden Entlasstung des Vorstandes
durch die Kassenprüfer Sigi Meyer und Uwe Nielsen die Wahl des Vorstandes statt.

Es wurden einstimmig gewählt.

1. Vorsitzender         Heinz Kröger
1. Stellv.                    Bruno Strauch
 2.Stellv.                    Thomas Gimboth
Schriftführer              Peter Ebken
Presse                      Harald Lindemann
 
Nach einem Vorschlag des Kassenwartes Klaus Rademacher wurde der Beitrag ab dem 01.01.2014 einstimmig auf 18 Euro im Jahr angehoben.
Die Beiträge werden im Janur 2014 abgebucht.

Nach dem Verzicht auf Neuwahl von Sigi Meyer, wurde Wolfgang Maraun neben Uwe Nielsen als Kassenprüfer gewählt.

Termine für das Jahr 2014 werden zeitig bekanntgegeben..eins Vorweg ...erstes Treffen im Kühlen Grunde ist nicht der angesprochene 02.01.2014
sondern das erste Treffen ist am 09.01.2014.

Nach einem hervoragenden Schnitzel mit Bratkartoffel essen, (bei dem bestimmt jeder satt geworden ist) wurden unsere beiden Damen,
Andrea und Frauke mit einem Blumenstrauß, für ihre ständig liebevolle Betreuung bedacht.

Nach vielen tollen Gesprächen endete die Versammlung um ca. 21:00Uhr.

Ich bedanke mich auf diesem Wege für das Vertrauen, mich als den Vorsitzenden dieser tollen Gemeintschaft gewählt zu haben.

Der Vorstand, (bei dem ich mich auch hier nocheinmal ausdrücklich bedanke) wird bemüht sein auch für 2014 ein aktratives Programm für die Wölfe zu gestallten.

Ich wünsche euch ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes 2014


Heinz Kröger

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Der neue Vorstand
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Dieter Hahne ist nach einer schweren Krankheit von uns gegangen.



Am 14.07.2013 ist unser Leitwolf "Dieter Hahne" im Alter von 71 Jahren im Hospiz in Elmshorn verstorben.
Als Kommandeur der Luftfahrzeugtechnischen Abteilung 62 hat er sich einen Ruf,
weit über die Grenzen des Hungrigen Wolfes hinaus  geschaffen.
Unvergessen die großartigen "Hahnesche" Hallenfeste in seiner Verantwortung
am Hungrigen Wolf, mit denen er Marksteine im Kreis Steinburg setzte.
Leider hat sein Gesundheitszustand zu viele seiner Wünsche und Vorstellungen,
wie sein Leben nach der Pensionierung verlaufen sollte, zunichte gemacht.
Dennoch, Dieter hat sich auch seinen Kameraden nach der Pensionierung  gewidmet
und viele Jahre den Vorsitz der Gemeinschaft der Heeresflieger in Hohenlockstedt geführt.
Mit Dieter Hahne wird uns einer der Wölfe fehlen, welcher, natürlich zusammen mit anderen
den besonderen Ruf des Regimentes 6 mit geprägt hat. 

Wir trauern um Dieter und nehmen in Dankbarkeit Abschied.

Heinz Kröger
Stabsfeldwebel a. D.
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Liebe Wölfinnen und Wölfe,

Nach unserer mit 49 Mitgliedern gut besuchten Jahreshaupt-versammlung am 07.12.2012 ein Bericht für alle,
die nicht dabei sein konnten.

Vorstand:

Es wurden im Amt bestätigt: Dieter Hahne, Bruno Strauch, Klaus Rademacher und Klaus Andrich.
Damit bleibt der Vorstand unverändert. Der Kassenprüfer Peter Czirr wurde verabschiedet und Uwe Nielsen
als neuer Kassenprüfer gewählt.

Folgende Veranstaltungen wurden in 2012 durchgeführt:

Treffen mit Vorträgen:

- 05.01. Öffnung der Störschleife Itzehoe durch Herrn Ruff

- 01.03. Die Franzosen in Hamburg durch Fritz Garben

- 06.09. Die Finnischen Jäger durch Helmar Dorka

- 01.11. Zypern durch Fritz Garben

5 weitere Treffen ohne Besonderheiten.

Das Grillfest am 05.07 und das Oktoberfest am 05.10.

Die viertägige Exkursion nach Bückeburg vom 23.08-26.08.

Die Beteiligung bei allen Veranstaltungen war so gut, dass der Vorstand von einem gelungenen Jahr sprechen darf.

Der Kassenwart trug einen Stand von runden 3700,00€ im Positiven vor, die Kassenprüfer bescheinigten einwandfreie
Arbeit und der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Zu den Themen Beiträge und Satzung gab es keine Punkte.

Aktueller Mitgliederstand. 174

Am Abschluss der Veranstaltung wurden Dieter Hahne, Herbert Meyer und das gastliche Haus Peters mit Geschenken bedacht.

Die Planungen für 2013 sind unter Termine zu finden. Besondere Beachtung sollte die Stettin- Exkursion und das
10-jährige Bestehen der „Wölfe“ finden.

Wer sich für die vom Kameraden Mellmann initiierte Doko-Runde begeistern kann, melde sich bitte direkt beim Towerbistro an.
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Bild: OTL a. D. Meyer, Text: OTL a. D. Hahne

Hohenlockstedt, Donnerstag 07.März 2013.

Es war mal wieder Zeit für unser Mitglied General a.D. Fritz Garben.

Diesmal hatte er die Geschichte der Kartografie in seinem Vortragsgepäck. Rund 25 „Wölfe“
lauschten den mit allen technischen Möglichkeiten unterstützten Ausführungen und konnten
sich davon überzeugen, dass dies absolut kein trockener Stoff war.

Karten für viele verschiedene Anwendungen und mit diversen Inhalten wurden vorgestellt.
Die Seefahrt, der Landverkehr und natürlich auch militärische Einsätze sind ohne geeignetes
Kartenmaterial nicht denkbar. Schon sehr früh beschäftigten sich Menschen mit der bildlichen
Darstellung der Umwelt. Die älteste Karte (Wandmalerei) existiert aus 6200 vor Christus und
die neuesten sind digitalisiert und metergenau. Eine breite Palette von historisch wertvollen
Karten wurde ausgebreitet und mit Stolz nahmen die „Wölfe“ zur Kenntnis, dass mit
„Gerhard Mercator“ ein Deutscher eine besonders wichtige Rolle in der Entwicklung des
Kartenwesens eingenommen hat.
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(Hohenlockstedt). Beim monatlichen Treffen der „Wölfe“ am 01.11. konnten sich die Anwesenden
durch den Vortrag unseres Mitgliedes Fritz Garben mit Zypern befassen. Schon die geschichtliche
Entwicklung auf dieser Insel war sehr spannend und beinhaltete in einem ersten Schwerpunkt im
Mittelalter die Auseinandersetzung zwischen der Christenheit und dem Islam, die natürlich heftige
Auswirkungen auf diese exponierte Insel hatte. Die heutige Situation wurde entscheidend geprägt
durch die Invasion der türkischen Armee im Juli 1974. Diese führte zur Teilung der Insel in die
Republik Zypern und die Türkische Republik Nordzypern. Ebenso war die Folge der Einsatz von
UNO-Kräften, die bis heute die Grenze zwischen den beiden Teilen der Insel sichern und eine
Eskalation des Konfliktes verhindern. Heute wohnen Türken im Norden und Griechen im Süden
der Insel.
Mit vielen sehr eindrucksvollen und von seiner Studienreise stammenden Fotos brachte
uns Fritz Garben die derzeitige Situation der Insel näher. Während der griechische Teil der Insel
immer noch positiv ausstrahlt und wirtschaftlich einen angemessenen Stand hat,verfällt der türkische
Teil mehr und mehr. Es fehlt nicht an Versuchen der UNO die Insel zu vereinen, aber bis heute
scheitern diese am Widerstand der Türkei.

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(Hohenlockstedt) Der Zahn der Zeit hatte bereits sehr heftig an dem Gedenkstein an die Heeresflieger
an der Breiten Straße genagt und ihn nahezu unkenntlich gemacht.


Achim Jabusch und Uwe Nielsen fühlten die dringende Notwendigkeit zur Verbesserung der Situation
und erstellten ein Projekt zur Restaurierung.
Die Gemeinde Hohenlockstedt und die Traditionsgemeinschaft Heeresfliegerregiment 6 „Hungriger Wolf“
übernahmen das Projekt und am 02.10.2012   rückte die Steinmetzfirma Kolbe aus Itzehoe an und begann
nach abschließender Absprache mit Uwe Nielsen das notwendige Werk. Am Nachmittag war alles vollbracht
und der Gedenkstein erstrahlte in neuem Glanz.


Uwe Nielsen stellte anschließend seine handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis und polierte das Spendenschild.


Die Gemeinde Hohenlockstedt  und die Traditionsgemeinschaft teilen sich brüderlich die Kosten
und erfreuen sich an dem wunderbar restaurierten Gedenkstein.
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Traditionsgemeinschaft kauft eine Stufe für den Wasserturm in Hohenlockstedt

http://www.museum-hohenlockstedt.de/11.html

Traditionsgemeinschaft kauft eine Stufe für den Bismarckturm in Itzehoe

http://www.bismarcktuerme.de/ebene4/schlh/itzehoe.html

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Heute am 10.10.12 erreichte mich die traurige Nachricht, dass unser Kamerad Hauptmann a.D. Dirk Kühl seine Hungrigen Wölfe für immer verlassen hat.
Nach langer schwerer Krankheit hat er den Kampf um sein Leben verloren. Hauptmann Kühl war einer der Heeresfliegerpiloten , welche den Ruf der
Fliegenden Abteilung 61 durch Ihre Einsatzbereitschaft, ihre Art erst ermöglicht haben. Allzeit bereit, Zuverlässigkeit  Gradlinigkeit, Ehrlichkeit, Offenheit,
Unerschrockenheit vor seinen „Fürsten“ , seinem Fürsten zeichnete ihn aus. Er war aber auch immer aufgeschlossen für neue Dinge, jeden Auftrag,
jedes Abenteuer, war er einer der Motoren in der Abteilung .Er war ein Stück der Seele der Hungrigen Wölfe. Ungezählte Anekdoten, fröhliche Feste in
der Kellerbar, im Kasino, Sea Survival Übungen, Durchschlageübungen u.a. m. waren ohne ihn nicht denkbar. Immer fröhlich , stets  einen Schnack
auf den Lippen ,so werden wir- werde ich - ihn in meinem , unseren  Herzen in der Erinnerung behalten. Wir werden ihn nicht vergessen.
 

Rainer Holste

Oberst a.D.

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„Zum Kühlen Grunde“ in Hohenlockstedt war am 06.09. Schauplatz eines Vortrages zur Geschichte der „Finnischen Jäger“ und deren
Verbindung zur Heimatgemeinde der „Wölfe“. Als Vortragender konnte der ehemalige Bürgervorsteher von Hohenlockstedt „Helmar Dorka“
ein exzellenter Kenner der Materie gewonnen werden.
Am 25.Februar 1915 startete die Geschichte mit einem ersten Ausbildungskurs finnischen Freiwilliger auf dem Truppenübungsplatz"
„Lockstedter Lager“ Sie waren als Pfadfinder getarnt eingesickert. Insgesamt wurde ein verstärktes Bataillon –benannt als
königlich-preußisches Jägerbataillon 27 – ausgebildet. Dieses wurde 1916 in Kurland und anschließend in Libau eingesetzt und
kämpfte nach Rückkehr nach Finnland im Februar 1918 unter Feldmarschall Mannerheim im finnischen Bürgerkrieg und half mit
Finnland zu befreien. Zahlreiche Kommandeure wuchsen später aus den Jägern, die das Rückgrat der finnischen Armee bildeten,  
und im Winterkrieg 1939/1940 und im Fortsetzungskrieg 1941-1944 viele Truppen führten und damit entscheidend mit dazu
beitrugen Finnland erneut zu befreien.
Die Stadt Hohenlockstedt hat in Erinnerung an das Geschehene seit 1973  eine sehr intensive Patenschaft mit der finnischen Stadt
Lapua. Zahlreiche Begegnungen und Gedenken finden statt und dienen dem Andenken an die „Finnischen Jäger“. Die “Wölfe“
erhielten durch den Vortragenden einen Einblick in eine Geschichte, die mit Leben erfüllt ist.

Bild: Herbert Meyer Text: Dieter Hahne

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Diesmal ging die Sommerexkursion der Traditionsgemeinschaft Heeresfliegerregiment 6 „Hungriger Wolf“  vom 23.08 bis 26.08.2012
in das schöne Bückeburg. Bei gutem Wetter erlebten insgesamt 27 Männer und Frauen aus Steinburg vier erfüllte Tage. Donnerstag
und Freitag präsentierte sich die Heeresfliegerwaffenschule mit militärischer und fliegerischer Ausbildung, mit Simulator,
Traditionsräumen und Lehrsammlung. Hochqualifizierte Vortragende und Stationsleiter boten ein tolles Programm und verhehlten
auch nicht die tiefen Einschnitte, die die Heeresflieger in der Umstrukturierung noch zu verkraften haben. Uns „Alten „ blutete bei der
Darstellung dieser gravierenden Reduzierungen das Herz.
Samstag und Sonntag gehörten der Stadt Bückeburg. Das Hubschraubermuseum in seiner einmaligen Klasse begeisterte ebenso wie
das Schloss mit seiner Geschichte. Das Bückeburg auch noch so manches andere Schöne zu bieten hat, konnte dann jeweils abends
erfahren werden. Höhepunkt hierbei war sicher das Galadiner am Freitagabend im „Alten Forsthaus“. Vier schöne Tage für uns
„Wölfe“, welche alle sehr lobten. Dank an die Heeresfliegerwaffenschule und an Bückeburg für vorzeigbare Gastfreundschaft.

Bild: Herbert Meyer   Text: Dieter Hahne

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(Hohenlockstedt) Am 01. März hörten über Dreißig „Wölfe“ in ihrem Domizil „Zum Kühlen Grunde“ erstmals
etwas aus der Geschichte unerfreuliches über unseren großen westlichen Nachbarn Frankreich.
1806 bis 1814 besetzten die Franzosen im Zuge der napoleonischen Kriege Hamburg und versuchten dadurch
entscheidend den Wirtschaftsverkehr der Stadt mit England zu unterbinden. Diese Maßnahme war Teil der so
genannten Kontinentalsperre. Jeder Handel mit England war unter Strafandrohung verboten und englische Waren
wurden beschlagnahmt. Wie unser Vortragender Fritz Garben in sehr anschaulicher Weise berichtete, hatten diese


Gewaltmaßnahmen auf die Hamburger Bürger sehr negative Folgen. Da England in dieser Zeit nach Frankreich
der zweitwichtigste Wirtschaftspartner Hamburgs war, kam es in der Folge zu einer Vielzahl von Bankrotten
Hamburger Handelsfirmen. Arbeitslosigkeit und Armut nahmen in den unteren Bevölkerungsschichten stark zu.
Viele Bewohner flohen vor der Besetzung und der Arbeitslosigkeit ins nähere und fernere Umland.
Wer zurückgeblieben war, litt unter Sondersteuern und Zwangseinquartierung zur Versorgung der
Besatzungssoldaten. Zu dieser Zeit standen 55.000 Hamburger Bürger 42.000 Soldaten gegenüber. Ein
besonderes Fanal war die Verbrennung britischer Waren  auf dem Grasbrook.



Hamburg brauchte nach 1814 viel Mühe um sich von der Besetzung zu erholen
und die „Wölfe“ konnten noch so manche Frage an den Vortragenden stellen.
Wieder ein gutes Treffen.
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(Hohenlockstedt) "Wölfe" hören von der Öffnung der Störschleife in Itzehoe (Hohenlockstedt)

Bei ihrem Treffern am 05.01.2012 in der Gaststätte "Zum Kühlen Grunde"
konnte der Vorsitzende der Traditionsgemeinschaft Herrn Michael Ruff aus Itzehoe
als Gastredner begrüßen.



Michel Ruff ist Vorsitzender des Itzehoe Vereins "Störauf e.V."
 der sich für die Öffnung der vor fast 40 Jahren zugeschütteten
Störschleife im Zentrum Itzehoes vehement einsetzt.



Bild: Aus Norddeutsche Rundschau

In einem sehr lebendigen Vortrag erklärte er das Anliegen  des  Vereins.
Es geht darum der Stadt ihre eigentliche Identität und ihre ursprüngliche
Charakteristik wiederzugeben. Itzehoe als Stadt mit Wasser soll dadurch
wieder attraktiver für seine Bürger und für alle Besucher werden.
Zusätzliche Impulse soll es auch für die Wirtschaft geben. Investoren
rund um das neue Wasser werden erwartet. Die "Wölfe" sahen mit
Herrn Ruffs Brille schon die am Wasser entlang flanierenden Besuchermengen,
die vollen Cafe`s und die vielen Boote. Im Moment gehe es dem Verein darum
die Politik mit in das Boot zu nehmen. Über Kosten kann zurzeit noch nicht
gesprochen werden, dazu stehen Untersuchungen noch aus.
In der anschließenden Diskussion wurde das für und wider noch
weiter beleuchtet.
Text: Dieter Hahne
Foto: Herbert Meyer
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Liebe Wölfinnen und Wölfe
 
Nach unserer Mitgliederversammlung am 02.12. die mit 44 Mitgliedern gut besucht war, einen kurzen Bericht besonders für die, die eben nicht kommen konnten:
  
Vorstand: Der Vorstand bleibt unverändert. Heinz Kröger, Peter Ebken und Harald Lindemann wurden einstimmig in ihr bisheriges Amt gewählt. Der Kassenprüfer Wolfgang Maraun wurde verabschiedet. Siegfried Meyer wurde einstimmig für weitere 2 Jahre als Kassenprüfer gewählt.
  
Veranstaltungen 2011 
Vortrag "Umsiedlung, Flucht, Vertreibung und Deportation von  Deutschen in den Jahren 1939-1949" von Fritz Garben  am 03.März 2011
Vortrag "Maßnahmepaket zur Steigerung der Attraktivität des Dienstes in der Bundeswehr" und die neue "Struktur der Bundeswehr ebenfalls Fritz Garben am 06. Oktober 2011
Grillfest "Hungrige Wölfe" am 04. August 2011
Oktoberfest "Hungrige Wölfe" am 23.09 2011
Ansonsten noch 8 Treffen ohne Besonderheit  
Die Besichtigung der Dithmarscher Brauerei und die "Große Fahrt" im Sommer mussten infolge zu geringer
Beteiligung ausfallen. Der Leitwolf hofft, dass 2012 wieder mehr Interesse daran zu notieren ist.
Die Beteiligung an den monatlichen Treffen ist mit über 30 Mitgliedern im Schnitt weiterhin vorzeigenswert.
Mitgliederstand aktuell: 160  
Änderungen der Satzung bzw. des Beitrages wurden nicht gewünscht. 
Programm 2012: siehe Termine
    
Ich wünsche allen "Wölfen" und Ihren Familien ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das Jahr 2012 mit dem traditionellen "Hals- und Beinbruch"

Euer Leitwolf                                                      
Dieter
    
P.S
. Denkt bei jeder Änderung -Adresse -E-Mail an die "Wölfe"

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(Hohenlockstedt). Die Traditionsgemeinschaft Heeresfliegerregiment 6 "Hungriger Wolf" erlebte bei ihrem Monatstreffen im Oktober in der Gaststätte "Zum Kühlen Grunde" Vortrag und Überraschung. Unser General a.D. Fritz Garben stand erneut als Redner zur Verfügung. Als erstes sprach er über das "Maßnahmepaket zur Steigerung der Attraktivität des Dienstes in der Bundeswehr" um den gebannt lauschenden "Wölfen" danach die neue "Struktur der Bundeswehr" nahe zu bringen.



Das die neue Struktur wesentliche Einschnitte mit sich bringen würde war jedem im Saal von vornherein klar. Die Reduzierung der Heeresflieger auf NH-90 - und Tigerregimenter ohne jeglichen Überbau und die Abgabe der CH-53 Hubschrauber an die Luftwaffe machte jedoch alle sehr betroffen. Mit einer solch heftigen "Gesundschrum- pfung" hatte keiner gerechnet. Nach dem Vortrag dann die Überraschung. Der OStFw a.D. Herbert Pöpelt - Vorsitzender des Bezirkes 2 des Landesverbandes Nord vom Bundeswehrverband war extra angereist um zwei Mitglieder der "Wölfe"zu ehren. Unser General a.D. Fritz Garben und der OTL a.D. Herbert Meyer erhielten aus seiner Hand Ehrennadel und Urkunde des Bundesvorsitzenden für 50 Jahre Mitgliedschaft im Bundeswehrverband. Ein schöner Abschluss des Monatstreffens.



Fotos: Herbert Meyer, Klaus Andrich, Text: Dieter Hahne

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(Hohenlockstedt) Zünftig ging es am 23.September in der Gaststätte "Zum Kühlen Grunde" in Hohenlockstedt zu. Die "Hungrigen Wölfe" feierten in trauter Runde ihr Oktoberfest. Weißwurst und Leberkäs`, Brezeln, Radi und süßer Senf, Sauerkrautauflauf, Kassler, Krustenbraten, Bayerischer Kartoffelsalat, und Bohnensalat standen auf dem Büfett. Herz was willst Du mehr. Dazu als besonderes Schmankerl noch Paulaner vom Faß und alle Teilnehmer fühlten sich wie im besten Platz auf der Wies`n. Einen besonderen Part leistete an diesem Abend Olaf Tessarzyk (Hptm a.D.)


Foto und Text: OTL a. D. Hahne

Aus den USA kommend legte er bei uns auf seiner Europatour Pause ein, kam zusammen mit seinem Freund Heinrich Glasmeyer und feierte bei den "Wölfen" mit. Nach dem Essen erzählte er von seiner Firma in Indianapolis, seiner Familie und besonders von seiner großen Passion -gelernt bei den Heeresfliegern- dem Fliegen des Hubschraubers UH-1H. Mit vielen Helfern hatte er einen solchen bereits ausrangierten Hubschrauber in seiner amerikanischen Heimat wieder aufgerüstet und flugfähig hergestellt. Als Testflugpilot hat er ihn auch eingeflogen und für den Einsatz fit gemacht. Nun hat er sich mit seiner Crew vorgenommen einen zweiten Hubschrauber wieder in den Flugbetrieb zu bringen und sucht schon nach Bauteilen. Eine sehr interessante Geschichte (näheres auf IASAR.com oder hungriger-wolf.de) Anschließend gab es in lockerer Runde noch viele Gespräche und auf dem Nachhauseweg vom Oktoberfest sehr zufriedene Teilnehmer.
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(Hohenlockstedt 04.08.2011) Festlich eingedeckt war der Saal in der Gastwirtschaft "Zum Kühlen Grunde" in Hohenlockstedt der Heimat der Hungrigen Wölfe. Der Vorstand hatte zum Grillfest geladen. Es trafen sich zahlreiche Mitglieder, Solo oder mit Partnerin zum sehr reichhaltigen Essen. Steak, Pute, Frikadellen, Wurst, diverse Salate, Brot und die dazugehörigen Saucen erfreuten die Teilnehmer, jeder wurde satt und das große Lob gehörte der Familie Peters, den Wirtsleuten. Diese hatten gerade das zwanzigjährige Jubiläum als Gastwirte erfolgreich absolviert und zeigten sich dafür mit einer Runde erkenntlich. Der Höhepunkt der Veranstaltung war der Besuch eines "Wolfes" aus Australien.



Michael und Nung Seurig
Das Paar wohnt in Nakara Northern Territory Australien und besucht zurzeit seine Eltern in Kellinghusen. Er war von 1988 bis 1992 beim Heeresfliegerregiment 6 als Soldat in der Hubschrauberinstandsetzung. Die "Wölfe" waren sehr stolz auf diesen Besuch, boten ihm gleich die Mitgliedschaft in der Traditionsgemeinschaft an und werden zu ihm weiter Verbindung halten. Der Abend klang mit guten Gesprächen aus.
Foto :Herbert Meyer Text: Dieter Hahne
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Gefunden bei apalmes am 16. März 2010 Von Noah Graff

Aus dem Englischen übersetzt von OTL d. R. Bernd Illig



Am 6. März absolvierte Olaf Tessarzyk, geschäftsführender Gesellschafter/ »President« der Firma ZPS America, einen Testflug mit einem Hubschrauber UH1-H Huey 563, an dessen Bau er als Mitglied der Rettungsorganisation Indiana Air Search and Rescue organization (IASAR) beteiligt war.



IASAR ist ein sog. Idealverein (gemeinnützige Einrichtung »Non-Profit-Organisation «), der alte Hubschrauber restauriert, mit denen die sog. 3. Welle zur Unterstützung von Rettungsaktionen geflogen wird und die an Flugschauveranstaltungen teilnehmen. In den letzten fünf Jahren haben sich Olaf und 36 weitere IASAR-Mitglieder, von denen viele in Vietnam gedient haben, jeden Dienstagabend in einer Halle des Flughafens in Indianapolis zusammengefunden, um den Hubschrauber auf Vordermann zu bringen. Jeder von ihnen übernahm eine besondere Aufgabe, zum Beispiel die Wartung der Funkanlage, die Arbeiten an der Turbine, usw. Olaf durfte schließlich das »Schmankerl« des Testfluges auskosten - weil er der einzige zugelassene Testpilot der Gruppe ist. Die Lizenz dazu hatte er während seines Militärdienstes in Deutschland erworben. Olaf strahlt, wenn er erzählt, welch große Ehre es für ihn sei, Teil dieser kleinen Gruppe Freiwilliger sein zu dürfen, mit ihnen seine Begeisterung für Hubschrauber zu teilen und mit harter Arbeit sich gemeinsam für eine gute Sache einzusetzen.



Dieser Hubschrauber hat eine interessante Geschichte hinter sich, eine, die mich an die Vergangenheit eines gebrauchten Werkzeugs der guten, alten Art erinnert. Von 1968 bis 1972 wurde er in Vietnam geflogen. Danach fand er Verwendung bei der militärischen Ausbildung und zuletzt in SAR-Einsätzen. Inzwischen haben Olaf und das IASAR-Team fast sämtliche Bauteile des Hubschraubers mit Originalersatzteilen oder Nachbauten ausgetauscht, wozu auch der Einbau eines fabrikneuen Triebwerkes gehörte. Oft mussten sie sich über die Tauschbörse Ersatzteile von anderen Leuten besorgen, die ebenfalls an ihren Hubschraubern bastelten. IASAR wird ausschließlich durch Spenden, sowie Mitgliedsbeiträge (Jahresbeitrag: $ 85) und Firmensponsoren finanziert. ZPS America sponserte 10 Mitgliedschaften. Den Mitgliedern wird dafür einmal jährlich das Mitfliegen im Hubschrauber gestattet, was eine tolle Sache ist, wenn man bedenkt, dass ein Hubschrauber-Vergnügungsflug nicht selten so um die $ 400 -$ 500 kostet. Ein Video des ersten Flugs steht auf www.youtube.com/user/Flyerboy05?blend=5&ob=5  zur Verfügung. UH1-H Huey 563: Der erste Flug
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Am 30.06.2011 verstarb unser Mitglied Alexander Przybylski. Wieder ist ein sehr verdienter "Wolf" von uns gegangen. Unsere Hoffnung ihn nach erfolgreicher Operation noch etliche Jahre in unserer Mitte zu haben hat sich leider nicht erfüllt. Alexander war kein "Wolf" der ersten Stunde. Bei der Artillerie im Donner der Kanonen und Zischen der Raketen wuchs er auf und wurde gestählt. Am 01.04.1974 kam er in eine völlig neue Welt, denn er kam zu uns Heeresfliegern. Plötzlich umgeben von lauter hohen Dienstgraden, verantwortlich als Spieß für Soldaten, die er infolge fliegerischen Einsatzes nicht oft sah und lebend in einer Struktur deren ganzen Sinn man nur in Übungen verstand. Mit seinem hohen Engagement, seiner großen Überzeugungskraft, mit Humor, großem Pflichtbewusstsein und menschlichem Vorbild bewältigte er diese große Herausforderung und bewährte sich bestens bei den Heeresfliegern am "Hungrigen Wolf". Alexander, Du warst uns ein tadelloser Kamerad, wir werden Deiner gedenken.

Dieter Hahne, OTL a.D. Vorsitzender 
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Neuer Absatz



Olaf Tessarzyk und Sohn sendet herzliche Grüße aus den USA an alle Wölfe
und freut sich auf ein Wiedersehen, vielleicht im Juli oder August 2011
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Die Traditionsgemeinschaft Heeresfliegerregiment 6  "Hungriger Wolf" hatte mit über 50 Teilnehmern Hochkonjunktur zur Jahreshauptversammlung. Im Mittelpunkt des Geschehens stand der Jahresbericht des Vorsitzenden und des Kassenwartes. Vielfältige Treffen und Veranstaltungen -mit dem Höhepunkt einer viertägigen Sightseeing Tour nach Dresden- konnte der Vorsitzende vorweisen. Besonders stolz war er darauf, das bei den monatlichen Treffen  2010 in der Regel 35 Mitglieder anwesend waren. Eine stolze Zahl, wenn man bedenkt, dass zahlreiche der 158 Mitglieder nicht vor Ort wohnen bzw arbeiten. Der Kassenwart wies eine stolze Bilanz vor und die Kassenprüfer bescheinigten ihm eine exzellente Arbeit. Da nun alles Friede, Freude, Eierkuchen war, ist es auch kein Wunder, dass der Vorstand einstimmig entlastet wurde und auch für die Kandidaten der zu wählenden Vorstandsposten einstimmig votiert wurde.

                                                Der neue Vorstand ist der "alte"

Dieter Hahne Vorsitzender
Heinz Krüger 1. Stellv Vorsitzender,
Bruno Strauch 2. Stellv Vorsitzender,
Peter Ebken Schriftführer,
Klaus Rademacher Kassenwart,
Klaus Andrich und Harald Lindemann Beisitzer,
Wolfgang Maraun und Peter Czirr Kassenprüfer 
 
Die Veranstaltung endete mit einem hervorragenden Abendessen -gezaubert in der Küche der Gaststätte - und zahlreichen guten Gesprächen. Die "Wölfe freuen sich auf das nächste Jahr und auf das nunmehr achte Jahr mit der Familie Peters.
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(Hohenlockstedt) Während des Treffens der Traditionsgemeinschaft HFlgRgt 6 "Hungriger Wolf" in der Gaststätte "Zum kühlen Grunde" in Hohenlockstedt am 04.11. 2010 ging es erneut um den Einsatz in Afghanistan. Der Referent des Abends - General a.D. Fritz Garben- ging diesmal direkt auf die deutschen Kräfte in Kundus und deren unmittelbare Bedrohung durch die Taliban ein. Er zeichnete ein sehr lebendiges -mit zahlreichen Bildern unterstütztes- Szenario in dem den zahlreichen ehemaligen Soldaten im Zuhörerraum sehr deutlich klar wurde, wie groß die Gefährdung unserer vor Ort eingesetzten Soldaten -überall umgeben von Talibankräften- tatsächlich ist. Wenn nun noch die perfide Art des Kampfes der Taliban - Kampf aus dem Hinterhalt, Legen von Sprengfallen, Verkleidung als Zivilisten usw hinzugerechnet wird, so muss jederzeit mit neuen Opfern bei den deutschen Kräften gerechnet werden. Es herrscht Krieg in schlimmster Form, dass sagte sehr deutlich der Referent und das war auch die einhellige Meinung der Zuhörer. Eine sehr rege und vielfältige Diskussion schloß sich an. Bezüglich der Konsequenzen aus der aktuellen Lage gab es diverse Vorschläge aber kein Patentrezept. Die Deutschen werden keinen Alleingang durchführen können.

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Das Abenteuer begann am frühen Morgen des 27.Mai am Bahnhof Itzehoe. Einundzwanzig "Hungrige Wölfe" begaben sich auf den Weg nach Dresden. Von Donnerstagmittag bis Sonntagmittag stand die schöne Stadt- genannt auch Elbflorenz - auf dem Programm. Unterkunft wurde durch das Bundeswehrdienstleistungszentrum nahe dem "Großen Garten" gestellt. Hier gab es für die ersten beiden Tage  eine sehr gute Truppenverpflegung. Vielseitige Möglichkeiten  wurden den Teilnehmern geboten. Der Anreisetag stand ganz im Zeichen der ersten Eigenerkundungen. Ob Stadtrundfahrt, Besichtigung der historischen Altstadt oder ein erster Blick zur Elbe, jeder konnte seinen Schwerpunkt setzen. Freitag ging es in das Militärhistorische Museum der Bundeswehr. Ein Historiker führte uns und bewies sein großes Wissen. Am Abend ein erstes Highlight. Wir fuhren mit dem Raddampfer Dresden drei Stunden auf der Elbe, genossen ein gutes Essen und hörten LiveJazz und Dixieland-Musik. Samstag hatte es uns die Frauenkirche angetan. Zuerst ein Film über den Wiederaufbau und dann die Besichtigung dieses Schmuckstückes. Kaffeetrinken mit Blick auf die Frauenkirche gehörte natürlich auch dazu. Der Abend gehörte dem Offizierheim der Offizierschule des Heeres in der Alberstadt-Kaserne. Ein exzellentes Sächsisches Buffet im "Beck-Mirbach Zimmer" und ein sehr aufmerksames Service verwöhnten uns nach Strich und Faden. Bevor wir am Sonntagmittag die  Heimreise antraten, galt es noch einen Blick in die "Festung Dresden" mit den Kasematten zu werfen. Bei Ankunft am Sonntagabend in Itzehoe waren sich alle Teilnehmer in Ihrem Urteil einig. "Eine runde Sache"

Text OTL a. D. Hahne
Foto OTL a. D. Meyer





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Nach langem und schwerem Leiden verstarb unser Mitglied Knut (Knuti) Herrmann am 25.05.2010. Er gehörte zu uns, da er den größten Teil seines Berufslebens bei den Heeresfliegern am "Hungrigen Wolf" verbracht hat. Nach Auflösung des HFlgRgt 6 diente er dann zuerst bei den Sanitätern in Nordoe und zum Abschluss seiner Laufbahn bei der Artillerie in Kellinghusen. Seine gesamte Tätigkeit war geprägt von seiner Einstellung zum Dienst. Immer zur Stelle, immer pflichtbewusst, immer hilfsbereit, immer höflich, immer beliebt, immer mit großem Vertrauen und immer mit hoher Kameradschaft. Kurzum ein  Hungriger Wolf von echtem Schrot und Korn. Wie selbstverständlich gehörte er auch sofort der Traditionsgemeinschaft an und zeigte sich, solange es die Gesundheit zuließ, auch bei unseren Treffen. Knuti, wir vermissen Dich und werden Dein Andenken bewahren.  

Dieter Hahne OTL a.D. Vorsitzender  












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Die Traditionsgemeinschaft der Heeresflieger befasste sich mit Afghanistan
In ihrer Wirkungsstätte "Zum Kühlen Grunde" wurde den "Hungrigen Wölfen" beim Maitreffen am 06.05. ein sehr interessanter Vortrag dargeboten. Passend zu der in der Republik laufenden Diskussion über den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr ging es auch an diesem Abend um dieses schwierige Thema. Vortragender war der General a. D. Fritz Garben.

Bei diesem Vortrag ging es im Wesentlichen nicht nur um die militärischen Fragen dieses Einsatzes, sondern es wurden Fakten aus der afghanischen Geschichte, aus dem alltäglichen Leben der Einwohner, aus ihrer Kultur und Religion sowie den wirtschaftlichen Gegebenheiten dargeboten. Ein umfassendes Bild der Lage ergab sich nach einer guten Stunde für die Zuhörer. An den Vortrag schloss sich eine rege Diskussion an, in der es besonders darum ging, wie es in Afghanistan weitergehen sollte. Es zeigten sich hier -entsprechend dem öffentlichen Bild - sehr unterschiedliche Auffassungen. Niemand hatte ein Patentrezept.

Text OTL a. D. Hahne
Foto OTL a. D. Meyer





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Insgesamt 45 Mitstreiter machten sich am 21.04.2010 um 16.00 Uhr auf den Weg nach Marne zur "Dithmarscher Brauerei". Es waren die "Hungrigen Wölfe" mit befreundeten Zivilpersonen aus dem Umfeld. Dieser immer im Frühling angesiedelte Besuch hat seinen Ursprung noch in der aktiven Zeit des Heeresfliegerregimentes 6 und ist seit der
Gründung der Traditiongemeinschaft der "Hungrigen Wölfe" bisher jedes Jahr dürchgeführt worden. Auch dieses Mal fanden  wir wieder eine hervorragende Gastfreundschaft vor.

 Nach der Besichtigung der Brauerei ging es in den Keller zum fröhlichen Teil. Zu einem sehr gutem Essen - hergestellt von der Schlachterei Göttig in  Marne - gab es reichlich Bier und"Hinze Een" auf Kosten des Hauses. Es ergaben sich gute Gespräche und Vertiefung der Kontakte. Nach dem auch alle mit dem Bus wieder heil zu Hause abgesetzt wurden bleibt zu sagen: " Auf ein neues in 2011"
 
Text OTL a. D. Hahne
Foto OTL a. D. Meyer







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Erich war zum Abschluss seiner Bundeswehrlaufbahn S1 Offizier des Heeresfliegerregimentes 6 von 1991 bis  zu seiner Pensionierung 1993. Auch wenn es nur eine relativ kurze Zeit war, so fand er doch ziemlich schnell einen guten Draht zu den „Wölfen“. Wie sehr er sich bei uns eingebunden gefühlt hat zeigten seine jährlichen Wehrübungen im Regiment von 1994 bis 2003 und die Tatsache, dass er nach Gründung der Traditionsgemeinschaft frühzeitig Mitglied wurde. Auch seine rege Beteiligung an den Treffen ist unter Betrachtung des Wohnsitzes Neumünster besonders hervorzuheben.

Erich Kausch war  ein sehr kompetenter und absolut zuverlässiger Offizier, den wir alle sehr geachtet haben. Er hatte immer ein offenes Ohr für die Probleme seiner Kameraden, half wo er konnte und überzeugte als Mensch , Soldat und Wolf.

Die „Wölfe“ danken ihm für seinen ausgesprochen positiven Einsatz – dienstlich wie privat- und werden sein Andenken in Ehren halten.

Dieter Hahne OTL a.D

Vorsitzender


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Am 04.12. 2009 fand in der Gaststätte „Zum Kühlen Grunde“ in Hohenlockstedt die Jahreshauptversammlung der „Hungrigen Wölfe“ statt. In seinem Jahresbericht konnte der Vorsitzende auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Er hob besonders die hohe Beteiligung bei den monatlichen Treffen hervor und freute  sich über die Mitwirkung bei den anderen Veranstaltungen:

-         Traditioneller Besuch der Dithmarscher Brauerei in Marne

-         Viertägige Exkursion nach München

-         Oktoberfest mit Damen.

Der Kassenbericht und die Kassenprüfung zeigten goldene Zahlen und so war es kein Wunder, dass der Vorstand einstimmig entlastet wurde. Bei den anstehenden Neuwahlen gab es nur einen Wechsel. Der „Beisitzer für Internetarbeit und Mitgliederverwaltung“ wechselte von Hptm a.D. Wolf-Dieter Maß zu OSFw Klaus Andrich. Im weiteren Verlauf wurde der Beitrag gesenkt und die Satzung verändert.

Nach dem offiziellen Teil gab es ein hervorragendes Essen, manches Getränk und viele gute Gespräche. Eine gelungene Veranstaltung,die den Geistder „Wölfe“ widerspiegelte.

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 Liebe Hungrigen Wölfe,

wieder ist einer aus der alten Garde von  uns gegangen. Heute erreichte mich die Nachricht, dass unser Kamerad  Hannes Höper, scherzhaft von uns im Kameradenkreis Hundehöper  genannt, aufgrund seiner Liebe zu seinen Schäferhunden, verstorben ist. Er war einer der knorrigen, kantigen Mitstreiter in der Fliegenden Abteilung 61 am Hungrigen Wolf .Zuverlässig, kameradschaftlich, langjährige Vertrauensperson der Unteroffiziere in der Abteilung ,allzeit zupackend und seinen Mann stehend , so war und wird er in unserer Erinnerung bleiben. Auf sein Wort war Verlass, gradlinig und ausgewogen hat er für die Belange seiner Kameraden das Wort geführt und ist für berechtigte Anliegen mit Leidenschaft eingetreten. Als Luftfahrzeugführer war er zuverlässig, umsichtig und einer derjenigen, welcher den guten Ruf der Flieger vom Heeresfliegerregiment 6 mit ausgemacht hat. Er wird uns, mir als einem seiner ehemaligen Abteilungskommandeure / Regimentskommandeure fehlen. Ich habe ihn sehr geschätzt und gemocht. Er möge in Frieden ruhen.

Rainer Holste

Oberst a.D.

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 Am 25. Februar verstarb unser Mitglied Hptm a.D.Walter Rudolph

Unsere Traditionsgemeinschaft hat einen „Wolf“ verloren, der nach Ausbildung beim BGS und einer kurzen Verirrung zu den Pionieren sehr fruh seinen festen Platz  bei uns Heeresfliegern in Schleswig-Holstein gefunden hat. Zwar wollte er eigentlich zur Fliegerei, seine hohe technische Kompetenz sprach jedoch für einen anderen Weg. Also wendete er sich der Technik zu. Zuerst Flugzeugtechnik, dann aber das Kraftfahrwesen. Hier fand er seine endgültige Bestimmung. Er wurde Fahrlehrer und dann der Leiter der Fahrschule am „Hungrigen Wolf“.

Er war auch ein Mann der ersten Stunde, zog mit der Heeresfliegerstaffel 814 im Mai 1959 auf den „Hungrigen Wolf“, packte beim Aufbau und im Dienst voll mit an und wurde festes Mitglied unserer Heeresfliegercrew. Auch für die Gemeinschaft setzte  er sich sehr ein. Überliefert ist in der Chronik sein großer Einsatz bei der Neugestaltung des „Flying Country Clubs“ im Jahre 1971. Darüber hinaus  wirkte er auch länger als Kasinooffizier. Zu dieser positiven  Haltung zur Gemeinschaft passte auch, dass er  frühzeitig Mitglied der „Hungrigen Wölfe“ wurde. Wir haben  mit Hptm a.D. Walter Rudolph  einen von uns gehen lassen müssen. Wir danken ihm für Pflichterfüllung für Treue, für Loyalität und für Kameradschaft. Wir werden  sein Andenken in Ehren halten.

Dieter Hahne OTL a.D.

Vorsitzender

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Liebe Kameraden und Freunde,

Waldemar Specht - lange im Heeresfliegerregiment 6  als Chef der Stabs- und Versorgungsstaffel eingesetzt -später S4-Stabsoffizier im Celler Regiment ist verstorben und nicht mehr unter uns. Waldi war ein Original. Etwas, was ausstirbt in dieser Armee. Sicher nicht eloquent und stromlinienförmig, aber eine Seele von einem Menschen. Unvergessen für uns alte Wölfe wird Waldemar Specht immer bleiben. In seiner einmaligen, unnachahmlichen  Art war er uns allen ein liebenswerter, hin und wieder grantelnder, aber stets hilfsbereiter Kamerad und Mensch. Viele Anekdoten und Geschichten am Hungrigen Wolf ranken sich um ihn .Unvergessen unsere  fröhlichen ,gemeinsamen Abende im alten Offizierheim , in welchem Waldi seine Stammecke hatte, welche wir aus der Theke absägten und ihm zum Abschied von den Wölfen mitgaben ,weil wir nicht an seinem Platz stehen wollten und er seinen geliebten Platz behalten sollte. Ich schätze seine gerade Art und mochte ihn seit ich ihn kennen lernen durfte. Waldi, wie wir ihn nannten war auch ein großer Jäger. Viele Abenteuer habe ich mit ihm zusammen an schönen, fröhlichen Jagdtagen  verbringen dürfen. Manche Stunden habe ich mit ihm in herrlichen Niedersächsischen Wäldern zusammen gejagt und mit und an unseren Hunden Freude gehabt. Sein Herz galt seinem Münsterländer, der auch in der Todesstunde bei ihm war. Am 10.12. gegen 13.00 Uhr ist er für immer von uns gegangen. Mir wird er fehlen.

Mit tiefer Trauer über das Ableben eines aufrechten Kameraden
Euer
Rainer Holste, Oberst a.D.

"Waldi" Specht, wie wir ihn in der Erinnerung haben

Die Traditionsgemeinschaft Hungriger Wolf wird "Waldi" als einen Freund im steten Gedenken halten.


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(Hohenlockstedt) Am 05.12 2008 fand in der Gaststätte „Zum Kühlen Grunde“ in Hohenlockstedt die Mitgliederversammlung der Traditionsgemeinschaft HFlgRgt 6 „Hungriger Wolf“ statt.

Im weihnachtlich geschmückten Saal konnte der Vorsitzende OTL a.D. Dieter Hahne zahlreiche Mitglieder begrüßen.

Im Mittelpunkt des Abends stand der Rechenschaftsbericht des Vorstandes und die Neuwahl von vier Vorstandsmitgliedern. Es wurde über die durchgeführten Veranstaltungen berichtet und über den Kassenstand vorgetragen. Beides überzeugte die Mitglieder so sehr, dass sie den Vorstand einstimmig entlasteten.

Bei der anschließenden Neuwahl der vier Vorstandsmitglieder gab es keine Überraschungen. Alle bisherigen Amtsinhaber ( OTL a.D.Dieter Hahne, StFw a.D. Bruno Strauch, Hptm a.D. Klaus Rademacher und Hptm a.D.Wolf-Dieter Maß) stellten sich wieder zur Verfügung und wurden einstimmig gewählt, so dass alter und neuer Vorstand identisch sind. Auch zwei Kassenprüfer waren mit OStFw a.D. Siegfried Meyer und StFw a.D. Wolfgang Maraun schnell gefunden und ebenfalls mit allen Stimmen gewählt.

Unter Punkt Verschiedenes wurde dann über die Vorhaben des nächsten Jahres gesprochen. Demnach wird München das Ziel der großen Sommerreise sein.

Nachdem die Tagesordnung abgearbeitet war, stand der fröhliche Teil auf dem Programm. Nach einem gemeinsamen Essen mit den dazugehörigen geistigen Getränken wurde es noch ein entspannter und fröhlicher Abend mit vielen guten Gesprächen.

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Am 28.09.2008 verstarb unser Mitglied Ulli Schmidt plötzlich und unerwartet. Wir haben mit ihm einen „ Wolf“ verloren,

dem Kameradschaft, Freundschaft und Miteinander sehr am Herzen lag. In seiner aktiven Zeit standen

der Auftrag und die Fliegerei im Mittelpunkt seines Handelns. Besatzungsmitglied eines Hubschraubers zu sein

- bei CH-53 wie bei UH-1D-war für ihn stets mehr als die reine Erfüllung seiner Aufgaben, es war seine Passion.

Nach Gründung der Traditionsgemeinschaft war er als einer der ersten mit dabei und bei vielen Veranstaltungen

mit uns zusammen. Die „Wölfe“ haben mit ihm einen wichtigen Baustein des Traditionshauses verloren.

Wir werden sein Andenken in Ehren halten.

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Am 26.09.2008 ging es in der Gaststätte „Zum Kühlen Grunde“ bei Jürgen Peters richtig zünftig zu. Die Traditionsgemeinschaft „Hungriger Wolf“ feierte mit den Damen erstmals ein Oktoberfest. Der große Saal war dazu sehr gut gefüllt. Es gab bayerisches Essen vom Feinsten- Weißwurst, Leberkäse, Kassler, Radi, Brezeln, Kraut, süßen Senf und manches mehr. Dazu – wie es sich gehört- Oktoberfestbier vom Fass. Herz was willst Du mehr. Es wurde ein gelungener Abend. Viele gute Gespräche ergänzten das kulinarische Programm und vertieften den Zusammenhalt der „Wölfe“.

Vielstimmig wurde dafür plädiert diese Veranstaltung auch 2009 durchzuführen.

Foto: Herbert Meyer, Text: Dieter Hahne

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Die Wölfe hat es zum zweiten Mal nach Berlin getrieben In einer kleineren Gruppe von 16 Mitgliedern

ging es Freitag am frühen Morgen mit der Bundesbahn von Wrist nach Berlin. Eintreffen am frühen Vormittag

in dem Jugendgästehaus Central. Der restliche Tag gehörte dann dem Einzelnen zu freien Gestaltung.

Am Abend wurde im „Alt-Berliner Salon“ die Atmosphäre des Kurfürstendammes genossen.

Der Samstag  war der Tag der ILA. Es war wieder sehr aufregend und informativ. Mittelpunkt  des

ILA - Ausfluges war ein  Mittagessen mit der Firma EADS.

Am Abend ein gemeinsamer Abend mit allem Drum und Dran im Restaurant Knese. Ein schönes Erlebnis

mit hervorragendem Speis und Trank.

Sonntag stand die Havel im Mittelpunkt des Interesses. Eine Rundfahrt auf ihr brachte ganz neue Eindrücke.

Am späten Abend dann die Rückfahrt mit der Bundesbahn und Ankunft in Wrist kurz nach Mitternacht.

Es war ein erlebnisreiches Wochenende, dass sich für alle Teilnehmer gelohnt hat.

In zwei Jahren wieder!

Text: Dieter Hahne / Bild: Herbert Meyer

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Bei den „Hungrigen Wölfen“ war mal wieder unser Mitglied General a.D. Fritz Garben als Vortragender tätig.

Die Auswertung der PISA- Studien 2000, 2003 und im Schwerpunkt 2006 stand auf dem Programm.

In seiner Tätigkeit für das Großprojekt „Bildungszentrum Tor zur Welt“ in Hamburg-Wilhelmsburg hat er sich

mit dieser Thematik auseinandersetzen müssen und sprach daher aus reichhaltiger Erfahrung, insbesondere

was den Migrationshintergrund befragter Schüler betrifft, da dieser in Wilhelmsburg außerordentlich hoch ist.

Sehr anschaulich wurde den „Wölfen“ die Entwicklung der Ergebnisse der drei Studien dargeboten.

Wir konnten mit Freude feststellen, dass bei unseren Schülern ein positiver Trend festzustellen ist,

der besonders bei den Naturwissenschaften deutliche Fortschritte zeigte. Wir haben aber auch feststellen müssen,

dass die Schüler mit Migrationshintergrund sich in den Studien immer noch deutlich auswirken.

Mit einer angeregten Diskussion schloss ein gelungener Vortrag.

Text: Dieter Hahne/ Foto: Herbert Meyer


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 Am 09.März 2008 verstarb unser Mitglied



ganz plötzlich. Wir haben mit ihm einen Kameraden, einen Freund und einen herzensguten Menschen verloren,

der lange Jahre an unserer Seite gewirkt hat. Von 1982 an bis zur Auflösung des Heeresfliegerregimentes 6 am 31.03.2008,

war er ein echter  „Hungriger Wolf“, der als Soldat und Fachmann dienstlich sehr anerkannt war und

der auch als Kamerad sehr überzeugte,

weil er sich ständig für die Gemeinschaft und den Einzelnen einsetzte. Während seiner letzten Dienstzeit konnte er noch im

Panzerartilleriebataillon 515 in Kellinghusen positiv wirken.

Wir „Wölfe“ verlieren in ihm ein Gründungsmitglied unserer Traditionsgemeinschaft, der durch sein persönliches Handeln

unseren Geist bestens vertreten hat. Wir werden sein Andenken ehren.

Dieter Hahne

Vorsitzender

Text: Dieter Hahne / Bild: MD


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(LeLuc) Nachdem sich die „Wölfe“ 2005 über die Ausbildung der LfzTechniker „Tiger“ in der Deutsch-Französischen Schule in Faßberg informiert hatten, führte ihr Weg diesmal sehr viel weiter.
Es galt sich über die Fliegerische Ausbildung der Piloten in der ebenfalls bilateralen Schule in LeLuc in der Provence zu informieren.
Vom 29.08-02.09. 07 erhielten wir ein hervorragendes Programm. Der Kommandeur der Schule –Oberst Horstmar Bussiek- und seine Männer insbesondere der OTL Rainer Lüttge waren hervorragend vorbereitet und gaben uns tiefe Einblicke in:
- die Struktur und Aufgaben der Schule
- die modernste Fliegerische Ausbildung PC-gestützt und durch 
   Simulatoren auch Kosten sparend durchgeführt
- die hohen Anforderungen an die zukünftigen Flugzeugführer
- die komplexe Technik des Tigers und seiner Maintenance (natürlich 
  auch PC-gestützt).
Was uns besonders beeindruckt hat, war die hohe Kompetenz und das hervorragende Auftreten der an der Information beteiligten Heeresflieger. Die „Wölfe“ sind stolz auf ihre Kameraden in LeLuc.

Das Beiprogramm war natürlich auch vom Feinsten. Ein Tag in Europas größtem Canyon –Gorges du Verdon- mit kristallklarem See-Lac de St. Croix, mit Baden, Tretboot fahren und Picknick.
Ein Tag Cote d`Azur mit Antibes-Nizza-Cannes und Frejus mit französischem Essen und ein wenig Rotwein. Und alles bei strahlend blauem Himmel und 35°C. Herz, was willst Du mehr.



Ein besonderer Gag war die Fahrt von Hohenlockstedt nach Lübeck ( Ryanair) und zurück. Der Wolf Harald Schadach fuhr uns mit seinem Hummer (12 m lang, 20 Sitze) Die Wölfe danken für einen sehr gelungenen Event.

Text: Dieter Hahne / Bild: TG 


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(Hohenlockstedt ) Das Bildungszentrum „Tor zur Welt“ in Hamburg- Wilhelmsburg, das erste von fünf Großprojekten der Hansestadt war Gegenstand eines Vortrages beim Augusttreffen der „Hungrigen Wölfe“ in der Gaststätte „Zum Kühlen Grunde“ in Hohenlockstedt. Der Projektmanager –General a.D. Fritz Garben (selbst Mitglied der Traditionsgemeinschaft) – stellte das Projekt vor.
Zentrale Grundidee dieses Projektes ist die Erkenntnis, dass die soziale Herkunft und die individuelle Lebenslage in sehr engem Zusammenhang mit Bildungserfolg und Bildungsstatus stehen. Dieses Prinzip gilt für alle Familien, im Besonderen auch für die Familien mit Migrationshintergrund, bei denen die bekannten Probleme mit der deutschen Sprache erschwerend hinzukommen. 43% aller Familien in Wilhelmsburg haben diesen Migrationshintergrund. Da in Wilhelmsburg auch dringender Bedarf zur Verbesserung der

Infrastruktur bei den Bildungseinrichtungen vorhanden war, musste das Projekt zügig vorangetrieben werden. Es ist jetzt in seiner Gesamtheit vom Hamburger Senat gebilligt und die notwendigen Geldmittel stehen bereit.

Text: Dieter Hahne / Bild H. Meyer

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( Kellinghusen)  Einer der letzten aktiven Heeresflieger verlässt Kellinghusen. Damit wird das bordeauxrote Barett mit der Fliegerschwinge und dem Schwert in Zukunft im Kreis Steinburg großen Seltenheitswert bekommen, weil nur noch ein paar Ehemalige Soldaten bei ganz wenigen Anlässen ( z.B. dem Finnentag in Hohenlockstedt ) diese Kopfbedeckung zeigen können. Wieder ein Symbol für den radikalen Abbau der Streitkräfte in unserem Kreis. Hauptfeldwebel Jens-Uwe Steinborn- seit Januar 1978 Soldat- hat 24 Jahre bei den Heeresfliegern am „Hungrigen Wolf“ verbracht und ist dort bis zum Staffelfeldwebel und S3- Feldwebel aufgestiegen. Im Vorfeld der Auflösung des Heeresfliegerregimentes 6 ist er in die Liliencron-Kaserne zum Kaderpersonal des Lazarettregimentes 71 am 01.04. 2002 versetzt worden. Da auch dieses zum 31.12. 2007 aufgelöst wird, ist er nun Angehöriger der Personalabteilung des Wehrbereichskommando I/Küste in Kiel. Man kann nur hoffen, dass er seine letzten fünf Dienstjahre dort erlebt und nicht wegen Auflösung erneut wandern muss.

Text: Dieter Hahne / Bild: TG

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(Hungriger Wolf) Die Heeresflieger sind lange weg – doch trotzdem flog jetzt wieder ein Transporthubschrauber des Typs UH1D den Flugplatz Hungriger Wolf an. An Bord Oberstabsfeldwebel Heiko Sievers, der sich an diesem Tag in den Ruhestand verabschiedete. Zahlreiche Mitglieder der Traditionsgemeinschaft „Hungriger Wolf“ erwarteten Sievers auf dem Flugplatz. Traditionsgemäß musste sich dieser aus dem Hubschrauber mit Hilfe einer Winde abseilen. Mit dem Oberstabsfeldwebel verlässt ein technischer Fachmann die Bundeswehr. Sievers kam 1978 zur Truppe und stieg vom Hubschraubertechniker zum Luftfahrzeugnachprüfer auf. Kurz vor Auflösung des Regiments in Hohenlockstedt wurde er nach Faßberg versetzt, wo er sich ebenfalls um die Hubschrauber kümmerte.


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(Hohenlockstedt) Das monatliche Treffen der Traditionsgemeinschaft HFlgRgt 6 „Hungriger Wolf“ am Donnerstag  den 05. April verlief diesmal ohne Vortrag, aber nicht ohne Höhepunkt. Der Vorsitzende,
OTL a.D. Dieter Hahne, konnte den Bürgervorsteher der Stadt Itzehoe
-Herrn Heinz Köhnke- (in Bild links) als neues Mitglied begrüßen.
Nachdem bereits die gewählten Vertreter der Gemeinde Hohenlockstedt – Herr Helmar Dorka- und der Gemeinde Wacken- Herr Axel Kunkel- Mitglieder sind, ist dies ein weiterer wichtiger Schritt für die „Wölfe“, die Satzung zu verwirklichen. Sie haben sich vorgenommen, Verbindungen zu den ehemaligen Heimatgemeinden zu halten und hoffen, durch die Aufnahme von Herrn Köhnke auch in Richtung Itzehoe –wo fast ein Drittel der Mitglieder zu Hause sind- ein Stück des Weges weitergekommen zu sein.
Im Anschluss an die Aufnahme hatte der Vorsitzende Zeit einige wichtige Entwicklungen und Entscheidungen vorzutragen.

Text: Dieter Hanhe, Bild: TG

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Christoph Steding (l) Bernd Witzdam (r)(Marne) 25 Mitglieder der Traditionsgemeinschaft HFlgRgt 6  „Hungriger Wolf“ trafen am Dienstag den 06. März um 18.00 Uhr an der Dithmarscher Brauerei ein, um den scheidenden Geschäftsführer der Brauerei – Christoph  Steding –würdig in den Ruhestand zu verabschieden. Alles war dafür  hervorragend angerichtet. Die Marner Kohlpfanne brutzelte schon und angezapft war natürlich auch.
Nach der herzlichen Begrüßung ehrte der Vorsitzende der „Wölfe“
Christoph Steding für seinen langjährigen positiven Einsatz für die Heeresflieger am „Hungrigen Wolf“. Grünkohl am Platz und nach Auflösung der Heeresflieger im Gasthaus „Zur Post“ in Wacken  war untrennbar mit der Dithmarscher Brauerei und ihm verbunden. Seinem Einsatz und seinem persönlichem Erscheinen haben die „Wölfe“ viele fröhliche Stunden zu verdanken. Mit Erinnerungsstücken wurde ihm das gedankt.
Ein donnerndes „Hals- und Beinbruch“ –der Schlachtruf der Wölfe- schallte für ihn durch den Keller, nach dem Christoph Steding die angetragene Ehrenmitgliedschaft annahm.
Mit vielen Gesprächen und guten Erinnerungen klang ein gelungener Abend aus.

Text: Dieter Hahne, Bild: TG

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(Hohenlockstedt) Bei Ihrem monatlichen Treffen am Donnerstag, 01. März beschäftigten sich die „Wölfe“ mit Südostasien. Ihr Mitglied Horst Gülck war vor kurzem von einer langen Reise durch Thailand , Burma ( heute Myanmar) und Kambodscha zurückgekehrt und trug zu Myanmar – dem Schwerpunkt seiner Reise- vor.
Viele Bilder untermalten seinen gekonnten Vortrag. Es wurden nebenberühmten religiösen Bauten, Sitten und Gebräuchen sehr viel auch vom Alltagsleben gezeigt und vorgetragen.
Die „Wölfe“ konnten sich sehr gut informieren und im anschließenden gemütlichen Teil noch etliche Fragen klären.

Horst Gülck

Text: Dieter Hahne, Bild: TG

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(Wacken) Am Freitag, 03. November fand im „Landgasthof zur Post“ in Wacken das traditionelle „Grünkohlessen“ statt. 1975 hatte das damalige Heeresfliegerbataillon 6 erstmals zu einer solchen Veranstaltung eingeladen. Diese hat sich dann eingebürgert und wurde fortan an jedem ersten Freitag im November am „Hungrigen Wolf“ mit viel Prominenz aus Steinburg durchgeführt. Nach Auflösung des Heeresfliegerregimentes 6 erklärten sich die Vaalacken ( Bürger aus Vaale und Wacken und Offiziere des ehemaligen Regimentes ) bereit diese Tradition fortzusetzen. Seither wird diese Veranstaltung in obigem Gasthof durchgeführt. Wiederum waren neben den Vaalacken auch prominente Vertreter aus Steinburg – an der Spitze der Kreispräsident Hans-Friedrich Tiemann und sein Vorgänger Klaus-Peter Wenzlaff - auf der Gästeliste. Auch zahlreiche „Wölfe“ hatten die Ehre an diesem Abend dabei zu sein. Im Rahmenprogramm berichtete der Oberstleutnant Rudi Fendt von den Auswirkungen der Transformation der Bundeswehr auf die Heeresfliegertruppe und von den zurzeit stattfindenden Auslandseinsätzen der Heeresflieger. Die traditionelle Herrenrede- in der Vergangenheit stets die Domäne der Kommandeure der fliegenden Verbände am HuWo – durfte erstmalig ein Luftfahrzeugtechniker halten und zwar der Vorsitzende der „Wölfe“ OTL a.D. Dieter Hahne. Am Beifall und Lachen gemessen schien sie gelungen zu sein. Es wurde für alle ein schöner Abend, insbesondere auch durch den hervorragend schmeckenden Grünkohl und die aufmerksame Bedienung des Hauses „Arp“.

Text: D. Hahne Bild: H.Meyer

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(Hohenlockstedt) Beim Oktobertreffen der Traditionsgemeinschaft am 05.10. in unserer Heimat „Zum Kühlen Grunde“ ging es um die „Finnischen Jäger“ und um das „Königlich Preußische Jägerbataillon 27“. Unser Mitglied Oberst a.D. Fleckenstein trug in sehr anschaulicher Weise die Geschichte der Jägerbewegung vor, die für Finnland bis heute eine herausragende Rolle spielt. Der Truppenübungsplatz „Lockstedter Lager“ war 1915 die Geburtstätte der „Finnischen Jäger“, die Ostfront im ersten Weltkrieg die erste große Bewährungsprobe. Der Freiheitskrieg der „Weißen“ gegen die „Roten“ in Finnland zwischen Januar und Mai 1918 ( auch Bürgerkrieg genannt ) war der Höhepunkt der Geschichte der „Finnischen Jäger“, denn sie waren kriegserfahren und bildeten  den Kern der Armee „Von Mannerheim“, die Finnland befreite.

Text: D.Hahne / Bild: MD

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(Berlin) Planmäßig machte sich am Freitag den 19.05.2006 ein Rudel Wölfe unter der Führung des Leitwolfes Dieter Hahne auf den Weg in die Bundeshauptstadt. Ziel war hauptsächlich die ILA auf dem Flughafen in Berlin-Schönefeld. Doch auch das Rahmenprogramm hatte es in sich. Es sorgte mit den Besuchen des Museums Berlin-Karlshorst und der Stasi-Gedenkstätte in Berlin Hohenschönhausen für bleibende Erinnerungen bei den mitgereisten Wölfen. Während am Tag der Anreise richtiges Schmuddelwetter herrschte, gab es am Samstag fast durchgehend Sonnenschein, sodaß es inmitten tausender Menschen, hunderten von Flugzeugen und starken Flugdarbietungen eine richtig RUNDE SACHE wurde.Die Nächte verbrachten die Wölfe in der General-v.Ziethen-Kaserne bei Beelitz. Ein Herrenabend mit Buffett und köstlichen Getränken in der Julius-Leber-Kaserne (Berlin-Tegel) stellte die Krönung des Gesamtvorhabens dar. Das Urteil am Ende der Reise:  Sehr gut!

Das Rudel unterwegs nach Karlshorst  

Das Museum in Karlshorst. Ehemals ein Offizierskasino in den 30iger Jahren, später das Hauptquartier der sowjetischen Stoßarmee unter Generaloberst Bersarin. Hier unterzeichneten Generalfeldmarschall Keitel, Generaladmiral von Friedeberg und Genaraloberst Stumpf in der Nacht von 8. auf den 9. Mai 1945 die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht. Nach 1945 war das Haus der Sitz der Sowjetischen Militäradministration. Seit 1990 wird an diesem Ort an das historische Ereignis erinnert. Ein deutsch-russischer Verein ist Träger des Museums, in dem viele originale Ausstellungstücke, Textmatierial und filmische, akustische Dokumente an die Schicksalsjahre erinnern.

Kurz vor Ende der Exkursion waren im Einsatz, die Tiger. Sechs von ihnen zeigten ihr Können und stellten sich ihren AUfgaben in der Luft. In diesem Szenario sicherten sie eine Formation von 9 CH53, die sich im Anflug auf den Flugplatz befand. Deutlich erkennen kann man hier, dass neben der deutschen Version (oben links) auch die französische Version (unten rechts) im Einsatz war. 

Ein absolutes Highlight war dei Flugvorführung  der PATROUILLE SUISSE. Mit  6 Maschinen (Typ Northrop F-5E Tiger) zauberten sie am Himmel über den Köpfen der staunenden ILA-Besuchern.

Beeindruckend war der Besuch in der Stasi-Gedenkstätte. Ein ehemaliger Häftling, der mehrere Jahre in dem Stasi-Gefängnis verbrachte, führte die Wölfe in die für dei Besichtigung freigegebenen Gebäudeteile und kommentierte mit brillianten Beiträgen und Erlebnissen zu den einzelnen Abschnitten. Dieser Teil von Hohenschönhausen war in keiner Strassenkarte der DDR verzeichnet. Eine graue Fläche schnitt Straßen einfach ab. Hermetisch abgeriegelt mit hohen Mauern und Wachtürmen umgeben, wußten noch nicht einmal die Wachmannschaften, was sich hinter den Mauern befand und abspielte. Die Inhaftierten (zumeist Politische) waren stets isoliert, sahen monatelang außer ihrer Vernehmungsperson keinen anderen Menschen. Sie wurden auf diese Weise und mit erweiterten Maßnahmen (auch Folterung) für mögliche Geständnisse gefügig gemacht.

Texte / Bilder: MD

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Die monatlichen Treffen der  „Hungrigen Wölfe“ im April und im Mai standen ganz im Zeichen von General a.D. Fritz Garben.

Am 06. April 2006 hörten die „Wölfe“ von ihm die bekannten Tatsachen über die Festung „Massada“ in Palästina. Der letzte Hort des jüdischen Widerstandes gegen die Römer fiel im Jahre 73 n. Chr
nach monatelanger Belagerung in die Hände der Römer. Es war für die Römer ein leerer Sieg, denn bis auf zwei Frauen und fünf Kinder (nach Flavius Josephus) fanden sie nur Tote, aber reichlich Lebensmittelvorräte und Wasser vor. Die Zeloten hatten beschlossen, den Tod der römischen Sklaverei vorzuziehen. Rund 960 Männer, Frauen und Kinder gingen in den Freitod.
Dieser Freiheitswille prägt bis heute das jüdische Volk. Massada ist ein Staatstragendes Symbol, welches u.a. dadurch demonstriert wird, dass Rekruten der jüdischen Armee auf der Feste ihren Eid schwören.


Am 04. Mai trug General a.D. Garben über die Festungsfront Oder-Warthe-Bogen vor. Hier handelt es sich um ein uns bis dato nahezu unbekanntes Festungswerk ( auch Ostwall genannt ), das von den Deutschen unter großer Geheimhaltung nach dem 1.Weltkrieg begonnen wurde, um die Grenze im Osten zu schützen. Es war in einer Länge von insgesamt 11o km geplant, wurde aber nie vollendet. Es wurden ca 80 Panzerwerke (siehe Foto) gebaut, die durch gigantische unterirdische Tunnelanlagen verbunden waren, in denen streckenweise Eisenbahnen fahren konnten  Die Panzerwerke waren unterbunkert. In den Bunkern gab es Räume für die Besatzung, für die Lagerung von Munition, Toiletten, Küchen, Sanitätsräume etc. Die oberirdischen Panzerwerke waren für den Einsatz von Handfeuerwaffen und Panzerabwehrkanonen geeignet. Eine militärische Bedeutung hat die Festungsfront nie erhalten. Sie wurde im 2. Weltkrieg von den Russen ohne Probleme durchstoßen bzw. umgangen.

Text: Hahne, Bild: Meier

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(Hungriger Wolf) Brandneue Information vom Flugplatz. Zu einem letzten Flug in Deutschalnd war die 75+11 unterwegs. Alle Plätze, auf denen die AL II stationiert war, wurden angeflogen. So auch der Hungrige Wolf. Heute, am 16.03.2006 konnte eine kleine Abordnung der Traditionsgemeinschaft die letzte im Dienst befindliche Maschine begrüßen. Bunt angemalt zeigte sie in die Vergangenheit.

 


Bild /Text: Dieter Maß 


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Die Mitglieder der Traditionsgemeinschaft haben sich für den Vorschlag des Vorstandes entschieden. So sieht das neue Wappen der Wölfe aus. Neben den Symbolen aus der Heeresfliegerei und dem Regimentswappen  sind auch 2 der Waffensysteme enhalten , die mal am Hungrigen Wolf geflogen wurden. Ein weiteres Merkmal ist die Zugehörigkeit zur Gemeinde Hohenlockstedt, deren Wappen mit Genehmigung des Gemeinderates eingebunden werden konnte. Natürlich darf der Wolf nicht fehlen. Der Kopf gehört zu dem Original, der unlängst in Faßberg der Traditionsgemeinschaft übereignet wurde. Das Wappen wurde von Dieter Maß (MD)   entwickelt und ist in 2 Größen als Aufkleber bereits verfügbar. Neben diesen Aufklebern und den Mützen und Anstecknadeln werden in Kürze auch noch andere Souveniers mit hohem Nostalgiewert erhältlich sein. Es ist die Einrichtung eines Shops geplant. Näheres dazu später.

Text / Bild: Dieter Maß

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 (Hohenlockstedt ) Am Samstag den 25.Februar 2006 fand der Finnentag in Hohenlockstedt statt. Zum 91. Jahrestag der Ankunft der ersten finnischen Freiwilligen zur militärischem Ausbildung im Lockstedter Lager 1915 hatten sich wieder zahlreiche Ehrengäste und Einwohner am Ehrenhain versammelt. Die finnische Delegation mit der Generalkonsulin Frau Päivi Blinnikka und dem Kommandeur der Karelischen Brigade General Jukka Pennannen an der Spitze bewiesen durch Anwesenheit und die Reden sehr deutlich, wie wichtig für den erfolreichen Freiheitskampf der Finnen gegen den roten Riesen die Ausbildung der „Finnischen Jäger“ im Lockstedter Lager war. Hauptredner der deutschen Seite war OTL Mark Aretz von dem „Bund Deutscher Jäger“ der in seiner Rede darstellte, dass die finnischen Jäger auch außerhalb der Heimat eingesetzt waren, und dass zum Beispiel ihr siegreichen Kampf für die Freiheit Estlands an der Seite estnischer Truppen 1918/1919 nachträglich durch die Auflösung des Warschauer Paktes und die Wiedergewinnung der Politischen Souveränität Estlands an Bedeutung gewonnen hat.
Die Traditionsgemeinschaft HFlgRgt 6 „Hungriger Wolf“ konnte dank der Einladungen der Gemeinde Hohenlockstedt auch an der Feier teilnehmen. Wir „Wölfe“ waren hochkarätig vertreten durch Vorstandsmitglieder und durch die letzten drei Kommandeure des HFlgRgt 6 (Oberst a.D. Schotte, Oberst a.D. Holste und Oberst a.D. Fleckenstein). 
Mit Kranzniederlegung und Nationalhymnen endete eine Veranstaltung die jeden Teilnehmer beeindruckt hat.


Text / Bild: Dieter Hahne

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(Hohenlockstedt) Für das Treffen im März konnte der Vorstand den Wölfen ein besonders interessantes Rahmenprogramm bieten. Nach dem Motto: Aus der Truppe – für die Ehemaligen wurden die über 40 Anwesenden umfassend über die „Breitenburger Sanitäter“ informiert. Der amtierende S3 StOffz und stellv. RgtKdr OberstLt. Thomas Meers hielt einen umfassenden Vortrag über das LazRgt 11, welches noch vor den Toren Itzhoes in Breitenburg stationiert ist. Von gestern über heute nach morgen stellte er die gesamte Palette um die Geschichte und die Vorhaben in der Zukunft des Regimentes dar. Nicht einfach zu führen ist ein Rgt, welches mit Teilen in fast ganz Schleswig-Holstein verstreut ist, referierte er. Von Nordoe über Husum Putlos, Kiel , Kellinghusen und sogar bis Warnemünde würde sich eine Reise zur Dienstaufsicht erstrecken. Der stellv. Kommandeur stellte Auftrag, Struktur, personelle und materielle Ausstattung des Regimentes vor und wies auf die Erfahrungen im internationalen Einsatz hin.

Gewachsene Verbindungen zur zivilen Bevölkerung werden seit vielen Jahren von Teilen des  Rgt gepflegt. Die Patenschaft zur Stadt Itzehoe ( seit 1972) zum Beispiel ist die wohl nachweisbar am längsten bestehende Patenschaft in der Bundeswehr.

Doch bald wird auch hier eine Änderung eintreten. Nach dem Willen der hohen Führung der Bw wird auch dieses Rgt den Kreis Steinburg verlassen. Die rund 750 Soldaten und ziv. Mitarbeiter werden bis Anfang 2008 nach Seeth (NF) verlegt.

Ein hoch interessanter Vortrag, der am Ende von Dieter Hahne mit der Übergabe des  neuen Wappens unserer Traditionsgemeinschaft auf einer Kachel belohnt wurde.

Die erste Kachel mit dem neuen Wappen der Traditionsgemeinschaft überreicht Dieter Hahne dem S3 StOffz und stellv. Rgt Kdr LazRgt 11 OTL Thomas Meers (im Bild links) als Dank für seinen Vortrag über das Lazarettregiment 11.

Text / Bild: Dieter Maß

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(Hohenlockstedt) Mehr als anschaulich war der Vortrag unseres Mitglieds HFw d.R. Gunter Kastka (Bild) zu bezeichnen, der den über 40 Anwesenden Einblicke in Land und Leute von Afghanistan gab. Bei seinem Vortrag erzählte er von seinen Erlebnissen als Wehrübender als S4 Fw in Kabul. Mit reichlichem Bildmaterial zeigte er die Umstände auf, unter denen die ca: 2800 eingesetzten deutschen Soldaten und auch die einheimische Bevölkerung in und um Kabul leben und arbeiten müssen. Neben einem Raketenangriff in seiner unmittelbaren Nähe und den Starpazen bei Temperaturschwankungen von bis zu 40 Grad Celsius in kürzester Zeit hatte er viele Eindrücke sammeln können. Von Annehmlichkeiten während des Einsatzes konnte keine Rede sein. Und die Unzulänglichkeiten im Lande und im Umgang mit den Einheimischen gaben den Helfern aus unserer Nation in ihren Aufgabenbereichen so manche schwierige Nuß zu knacken. Kommandeur der Heeresflieger war zu der Zeit übrigens unser Hans Maß.   

Im Saale herrschte während des Vortrags absolute Ruhe und analog zu den gezeigten Bildern entstand nebenbei ein Hochnebelfeld über den Köpfen der Zuhörer (Ursache: Rauchschwaden aus Fleckies Tabackspfeife).

Bild: G.Kastka, Text: Dieter Maß    

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Dieser prachtvolle Wolf wurden der Traditiongemeinschaft überreicht. Fortan haben die "Wölfe" also eine eigene Galeonsfigur und einen ständigen Begleiter.

Text: MD / Bild: MD   

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(September 2007)

Die Vaalacken und die Traditionsgemeinschaft HFlgRgt 6 "Hungriger Wolf trauert um ihr gemeinsames Mitglied Rolf Conrad (Conny).  

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(August 2005)

Am 28.08  2005 verloren wir unseren langjährigen Kameraden OTL Lothar Hampe, der durch seinen eigenen  Entschluss aus dem Leben schied und uns, seine Kameraden und Freunde mit der Frage –warum, weshalb - ratlos zurückließ. In seiner unnachahmlichen Art, frisch, zupackend und aufgeschlossen werden wir ihn in unserer Erinnerung behalten. Ein "Wolf" ist von uns gegangen. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie in ihrem Kummer und Schmerz über den plötzlichen Abschied. 

Die Traditionsgemeinschaft

Text: Rainer Holste

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(März 2005)

Meine lieben Kameraden und Freunde,
heute muss ich Ihnen allen aus dem fernen TAMPA eine betrübliche Nachricht zukommen lassen, welche mich gerade erreicht hat. Unser Kamerad

                       Oberstleutnant a.D. Klaus Hannemann

hat den Kampf gegen seine heimtückische Krankheit verloren. Mit vorbildlicher Haltung hat er sein Schicksal ertragen. Er ist nun für immer von uns gegangen und wird im kleinen Familienkreis in Schleswig beerdigt werden, so ist es wohl der Wille von Frau Hannemann. Klaus Hannemann hatte sich krankheitsbedingt zurückgezogen und auch die von seinen Itzehoer Freunden angebotene Hilfe nicht in Anspruch genommen. Wir „Hungrigen Wölfe“ haben seine Entscheidung akzeptiert und werden ihn in seiner unnachahmlichen Art in unseren Herzen und in der Erinnerung behalten. Auf vielen Bildern, welche er meisterlich machte, wird er für uns in der Erinnerung weiter leben. Er war einer der Wölfe, welche den Ruf des HFlgRgt 6 mit durch seine Zuverlässigkeit, seinen Ideenreichtum   , fliegerisches Können, Flexibilität und schnelle Entschlüsse mit begründet haben. Er war jemand der immer da war, wenn man ihn brauchte. Das, was der Geist dieses Regiments war und was es auszeichnete, was uns Heeresflieger auszeichnet, all das war und lebte unser Fliegerkamerad Klaus Hannemann vor. Er war aber auch über alles ein besonders herzensguter Mensch, ein allzeit guter, hilfsbereiter Kamerad, den wir nun immer verloren haben .Ich durfte zweimal mit ihm im Regiment viele schöne Jahre in Kameradschaft verbringen- als sein AbtKdr und auch als RgtKdr. Die Vaalacken, Gemeinde Wacken und Vaale , haben einen Freund verloren.  Er möge in Gottes Frieden ruhen. Unser Mitgefühl gilt der Familie in ihrem Kummer, den wir teilen.
Euer
Rainer Holste, Oberst
zZt.TAMPA,Fl, USCENTCOM

(Text: Rainer Holste) 

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